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Mitarbeiterinterview mit Frederik

26. Oktober 2021

Hallo Frederik! Du arbeitest als Product Owner bei 8com. Was können wir uns darunter vorstellen?

Ich bin als Product Owner für die Weiterentwicklung unserer Jugendportale und des 8com Awareness-Portals zuständig. Ich spreche also mit unseren Kunden, um Feedback einzuholen, notiere mir dabei neue Wünsche oder Anforderungen und priorisiere die nächsten Entwicklungsschritte. Unser Ziel ist es, den Kunden eine Lernplattform zu bieten, auf der sie ihre Mitarbeitenden mit minimalem Aufwand langfristig zu Themen wie E-Mail-Sicherheit oder sicheren Passwörtern schulen können.

Wie kam es überhaupt zur Idee, eine solche Schulungsplattform zu entwickeln?

Das resultiert vermutlich aus unseren Live-Hacking-Vorträgen, die wir von Beginn an im Portfolio haben. Die Vorträge dienen ja in erster Linie dazu, überhaupt mal ein Gefahrenbewusstsein beim Publikum zu wecken. Und dann stand eben die Frage im Raum, wie man Mitarbeitende nicht nur „aufweckt“, sondern was man anbieten könnte, damit sie sich nachhaltig vor Cyberangriffen schützen können. Daraus entstand dann die Idee für unser Awareness-Portal.

Vor welchen Herausforderungen stehst du mit deinem Team bei der Weiterentwicklung?

Abgesehen von der Weiterentwicklung müssen wir natürlich erst mal dafür sorgen, dass unser Awareness-Portal auch sicher ist. Da sind schließlich eine Menge User drauf. Dabei arbeiten wir zum Beispiel mit unserem SOC zusammen, um neue Sicherheitslücken zu schließen. Dann gibt es viele technische Anforderungen, die wir möglichst nutzerfreundlich umsetzen wollen. Dazu haben wir ständig einen Blick auf neue Entwicklungen am Markt. Aber auch inhaltlich müssen wir natürlich immer aktuell bleiben. Unsere Redaktion liefert deshalb auch regelmäßig neuen Content.

Wie bist du zum ersten Mal mit dem Thema Cyber Security in Berührung gekommen?

Vermutlich wurde mir das in die Wiege gelegt (lacht). Mein Vater arbeitet in einem ähnlichen Bereich. Außerdem gehöre ich zur Generation, die schon mit Rechnern aufgewachsen ist. Ich hab in meiner Jugend viel Zeit am PC verbracht, aber auch gerne anderen Leuten bei Problemen mit ihren Computern geholfen und mir so ein bisschen Geld dazuverdient. Ich wusste dadurch schon in der dritten Klasse, wie man einen Rechner aufsetzt und worauf man da so achten muss.

Glaubst du, dass du dich durch deinen Beruf jetzt sicherer im Netz bewegst als früher?

Den sicheren Umgang hatte ich glaube ich schon vorher. Ich befasse mich jetzt auf jeden Fall bewusster mit den Themen. Aber man kann natürlich nie ausschließen, dass man doch mal in ein Fettnäpfchen tritt. Zumal Phishing-Angriffe ja heute längst nicht mehr so eindeutig zu erkennen sind wie das früher noch der Fall war.

Welche Sorgen und Bedürfnisse nimmst du in Gesprächen mit Kunden wahr, wenn es um das Thema Awareness geht?

Den meisten Unternehmen ist zwar klar, dass Awareness-Schulungen gemacht werden müssen. Sie befürchten aber, dass die Akzeptanz für solche Maßnahmen bei den Mitarbeitenden fehlt, vor allem dann, wenn Angestellte zum Beispiel nur in der Produktion arbeiten und kaum am PC sitzen. Diesen Ängsten können wir aber mit zielgruppenorientierten Schulungen begegnen. Wir schauen uns also mit unseren Kunden erst einmal die individuellen Risikogruppen an und loten dann ein passendes Schulungskonzept aus.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Dinge erscheinen einem manchmal unmöglich. Tatsächlich macht es mir am meisten Spaß, mit den Kunden zusammen zu einer pragmatischen Problemlösung zu finden. Dazu braucht es eine gute Kommunikation, sowohl intern als auch extern, damit am Ende alle zufrieden sind. Und dann freut man sich umso mehr über gutes Feedback.

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Bild (c) 8com

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