Studie

Digitale Souveränität 2026

Die Studie zeigt:

Digitale Souveränität wird für Unternehmen dort praktisch, wo Cybersecurity, Datenkontrolle und Resilienz zusammenkommen. Nicht maximale Unabhängigkeit ist das Ziel, sondern die Fähigkeit, Risiken und Abhängigkeiten zu kennen, wirksam zu steuern und auch unter veränderten Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Wie wichtig ist digitale Souveränität für Unternehmen?
Welche Risiken entstehen durch fehlende digitale Souveränität?
Welche Hindernisse stehen einer souveräneren IT entgegen?

Digitale Souveränität 2026

Management Summary

Die wichtigsten Erkenntnisse

50,6 %

verbinden digitale Souveränität in erster Linie mit IT-Sicherheit und Cybersecurity

43,9 %

43,9 % sehen den Kontrollverlust über Daten als zentrales Risiko mangelnder digitaler Souveränität; 44,9 % nennen Cyberangriffe.

59,6 %

bewerten ihre Abhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern als hoch oder sehr hoch

57,2 %

sehen bei Nicht-EU-Cloud-Anbietern den unberechtigten Datenzugriff durch ausländische Behörden als besonders relevantes Risiko.

auf einen blick

Die wichtigsten Erkenntnisse

Digitale Souveränität ist für Unternehmen strategisch relevant, bleibt aber schwer umzusetzen. Cyberrisiken, Datenkontrolle und Vendor Lock-in prägen die Debatte. Viele Unternehmen akzeptieren höhere Kosten und Komplexität, stoßen jedoch auf alte IT-Systeme, begrenzte Budgets und fehlende Alternativen.

  • Sicherheit und Datenkontrolle

  • Digitale Souveränität wird vor allem mit IT-Sicherheit und der Kontrolle über eigene Daten verbunden. Cyberangriffe und Datenverlust gehören entsprechend zu den größten wahrgenommenen Risiken. 

  • Abhängigkeit von Technologieanbietern

  • Viele Unternehmen sehen sich stark an bestehende Anbieter gebunden. Fast 60 Prozent bewerten ihre Abhängigkeit als hoch oder sehr hoch, während ein Providerwechsel häufig mit erheblichen Hürden verbunden ist. 

  • Souveränität hat einen Preis

  • Unternehmen sind grundsätzlich bereit, für mehr digitale Souveränität Kompromisse einzugehen. Rund 70 Prozent akzeptieren höhere Kosten und ebenfalls rund 70 Prozent zusätzliche technische Komplexität. 

  • Legacy-IT und fehlende Alternativen bremsen

  • Die größten Umsetzungshürden sind komplexe bestehende IT-Systeme mit 38,1 Prozent, Budget- und Migrationskosten mit 37,5 Prozent sowie eine begrenzte Auswahl geeigneter Technologieanbieter. 

fazit

Digitale Souveränität wird zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur

Digitale Souveränität ist für die Unternehmen kein Randthema mehr. Besonders wichtig sind IT-Sicherheit, die Kontrolle über eigene Daten sowie die Fähigkeit, Technologien und Anbieterabhängigkeiten selbst zu steuern. Mehr als 60 Prozent priorisieren das Thema hoch bis sehr hoch.

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Tobias Kling

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Europastraße 32

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